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Unterstützungsverein des PBSV: 1.500 Euro für die Feuerteufel

Der Paderborner-Bürger-Schützenverein von 1831 e.V. hat dem Jugendorchester des Musikzuges Schloß Neuhaus der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn 1.500 Euro gespendet. Das Geld stammt aus den Mittel des PBSV-Unterstützungsvereins. Die Spende wird eingesetzt für die Nachwuchsförderung des Musikzuges, der gemeinsam mit dem Spielmannszug der Feuerwehr auch der Klangkörper der Kämper-Kompanie des PBSV ist.

„Das Jugendorchester sichert die Zukunft des Musikzugs. Ohne den Nachwuchs wären wir heute nicht da, wo wir sind. Fast die Hälfte der Musikerinnen und Musiker des Hauptorchesters kommt von den Feuerteufeln“, so die Dirigentin des Musikzuges Sonya Harrison. „Das Geld ist gut angelegt. Wir legen Wert auf eine qualifizierte musikalische Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und unterstützen die Eltern dabei auch finanziell", ergänzt Robin Güthoff als musikalischer Leiter der Feuerteufel.

Anfang Juni 2005 gründete Sonya Harrison das Jugendorchester des Musikzuges Schloß Neuhaus der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn, das sich selbst den Namen „Feuerteufel“ gab. Nach dem Start mit anfänglich acht Nachwuchsmusikern wuchs das Ensemble zwischenzeitlich auf eine Größe von 35 Musikern an. Im Jahr 2016 übernahm Robin Güthoff, selbst ein ehemaliger „Feuerteufel“, die musikalische Leitung des Nachwuchsorchesters. Das Repertoire der jungen Musiker reicht von moderner Popmusik bis hin zu klassischen Werken. Geprobt wird immer donnerstags von 18.30 bis 19.45 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Schloß Neuhaus. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Information zum Musikzug und zum Jugendorchester unter www.feuerwehrmusikzug.com

 

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PBSV-Spende von 1.500 Euro für das Jugendorchester des Musikzuges Schloß Neuhaus der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn. Es freuen sich mit den jungen Musikern (hintere Reihe v.l.) der Leitende Branddirektor der Feuerwehr Paderborn Ralf Schmitz, die Dirigentin des Hauptorchesters Sonya Harrison, Presseoffizier Christian Nolden, der musikalische Leiter der Feuerteufel Robin Güthoff, PBSV-Schützenkönig Ralf Brinkmann und Rendant Bernd Zengerling. Foto: Dieter Nolden.

 

 

Erzbischof Becker dankt PBSV für die Verbundenheit

Der Vorstand des Paderborner-Bürger-Schützenvereins von 1831 um Oberst Thomas Spieker zusammen mit Erzbischof Hans-Josef Becker. Foto: Dr. Andreas Jolmes.

Erzbischof Hans-Josef Becker hat am Freitag in der Libori-Woche den Engeren Bataillonsvorstand des Paderborner-Bürger-Schützenvereins von 1831 im Erzbischöflichen Palais am Kamp empfangen. Außerdem waren vom PBSV die Ehrenobristen Dr. Hans-Bernd Hesse und Dr. Andreas Jolmes, das PBSV-Ehrenmitglied Ehren-Oberstleutnant Matthias Stute sowie der Ehren-Zeremonienmeister Rainer Waltert anwesend. Erzbischof Becker, der auch Ehrenmitglied des PBSV ist, dankte dem Paderborner-Bürger-Schützenverein für die vielen ehrenamtlichen Dienste insbesondere bei den großen Libori-Gottesdiensten im Hohen Dom und für die Verbundenheit mit der Kirche von Paderborn.

In gemütlicher und harmonischer Runde tauschten der Oberhirte des Erzbistums Paderborn zusammen mit Generalvikar Alfons Hardt, Dompropst Msgr. Joachim Göbel, den Weihbischöfen Hubert Berenbrinker und Dr. Dominicus Meier OSB sowie Kaplan Ulrich Liehr mit den Schützen des PBSV ihre Gedanken in lebhaften und vielfältigen Gesprächen aus.

 

 

Nistkästen auf dem Paderborner Schützenplatz

Heimat 2025 - Paderborner Schützen gestalten Zukunft

Der Paderborner-Bürger-Schützenverein von 1831 hat in Zusammenarbeit mit dem Ornithologischen Kreis Paderborn Nistkästen an den Bäumen auf dem Paderborner Schützenplatz angebracht.

"Zur Heimatpflege gehört nicht nur, dass wir Traditionen bewahren und Feste feiern, sondern auch das Kümmern um die Natur und deren Schutz, was wesentlich zur Heimat dazu gehört", erläutert Adjutant Thomas Brockmann die Aktion des PBSV.

Die Wohnungsnot bei Vögeln ist immer groß. Der Bruterfolg hängt neben der Nahrungsversorgung davon ab, dass geeignete Brutplätze gefunden werden. Absolut sichere Brutplätze gibt es nicht, da Gefährdung des Geleges und später der Küken von Fressfeinden, Wetter und von Störungen ausgehen.

Fressfeinde rauben Nester mit Eiern oder Küken aus und erbeuten ggf. auch den brütenden Altvogel. Die wenigsten dieser Eingriffe gefährden eine Vogelart, da die betroffenen Vögel die Verluste in der Regel durch eine zweite oder gar dritte Brut ausgleichen. Erfahrene Tiere wählen bessere Nistplätze, können aber nicht vermeiden, dass extreme Wetterereignisse zum Brutverlust führen. Störungen sind Beeinträchtigungen des Brutgeschäftes durch Menschen und Tiere, die zwar nicht die Brut zerstören aber dazu beitragen, dass die Altvögel die Brut aufgeben.

Die meisten Vögel sind Bodenbrütern. Sie brüten direkt auf oder in Hecken und Sträuchern dicht über dem Boden. Ihnen kann man dadurch helfen, indem schützende Hecken vorhanden sind und diese insbesondere in der Brutzeit nicht geschnitten werden. Menschen sollten sich von diesen Stellen fernhalten und Haustiere durch Anleinen ferngehalten werden, damit die Nester nicht aufgegeben werden.

Nischenbrüter suchen sich geschützte Stellen für den Nestbau. Das kann auch in Hausnähe sein. Diese Stellen zu meiden und vielleicht sogar abzuschirmen hilft beim Bruterfolg.

Nistkästen auf dem Paderborner Schützenplatz geben heimischen Vögeln ein Zuhause. Die Bataillonsunteroffiziere und Platzmajore des PBSV brachten unter der Leitung von Adjutant Thomas Brockmann (links) und Andreas Gülle (vierter von links), Präsident des Ornithologischen Kreises, Nistkästen an den Bäumen des Paderborner Schützenplatzes an. Foto: Dieter Nolden.

Höhlenbrüter suchen sich meist Astlöcher, die aus abgebrochenen Ästen entstanden sind. Die Baumpflege versucht die Bildung von Astlöchern zu vermeiden und reduziert damit erheblich die Nistmöglichkeiten. Diesen Vögeln kann man durch das Anbringen von Nistkästen helfen. Allerdings wird jeder Nistkasten nach wenigen Jahren unbrauchbar, wenn nach der Brut nicht die alten Nester entfernt werden. Das Entfernen des alten Nistmaterials reduziert auch die darin lebenden Parasiten, denn häufig werden die Nistkästen im Winter auch als Schlafplatz genutzt.

"Wir freuen uns über den großartigen Beitrag des PBSV zur Förderung der Lebensqualität der heimischen Vogelarten", so Andreas Gülle, Präsident des Ornithologischen Kreises Paderborn.

Geleitet wurde die Aktion von Oberstleutnant Gary Herbert und Adjutant Thomas Brockmann. Helfer waren die Platzmajore und Bataillonsunteroffiziere des PBSV. Das Jahresmotto Paderborner-Bürger-Schützenvereins ist: "Heimat 2025 - Paderborner Schützen gestalten Zukunft".